-GEGEN DIE ABSCHIEBER UND AUSBEUTER… – Als Antwort auf die
Verhaftung von etwa 10 AnarchistInnen in Italien wurden am Sonntag 8.
Juni 8 Bankautomaten mit Hämmern oder Bauschaum sabotiert und zwei
Immobilienagenturen entglast, in Pré-Saint-Gervais und in Pantin.
-…UND GEGEN DIE RÄDERWERKE DER KNASTGESELLSCHAFT – Am 13. und 18. Mai
verbrennen zwei Autos von ONET Sécurité und SPIE (mischt bei der
Nuklear- und Kontrollindustrie mit, unter anderem mit Kameras in Paris)
in Paris XIX und Montreuil. Am 24. Juni kommt in Pantin ein LKW von
Boygues, Knast- und Haftzentrenbauer (und Betreiber) dran und löst sich
in Rauch auf.
-ZU FUSS IST ES NOCH ÖKOLOGISCHER! – Ende Mai sind 27 Busse des
Unternehmens Keolis, die normalerweise Reiche und TouristInnen vom
Flughafen Rossy in die Hotels und umgekehrt herumkutschieren, von uns
gegangen…Es blieben nur noch verkohlte Skelette im Depot von
Mesnil-Amelot übrig (sieh mal an, gerade neben dem Knast für Sanspapiers
– ob solche Busse wohl auch Menschen zur Abschiebung transportiert
haben?). Bei Lilas gehen drei öffentliche Mietautos in Rauch auf und in
Paris werden 453 Mietfahrrädern die Reifen zerstochen (sowie von 8 Autos
der Gemeindeverwaltung). Zu Fuß, ihr Luschen! Das ist noch viel
ökologischer! Und etwas Verlust für die Unternehmen wie JCDecaux, die
die Gefangenen ausbeuten.
-MAL ANDERSRUM! – Donnerstag 4. Juni gegen 18:20 wird in den Strassen
von Cergy (Oisetal) ein Wärter vom Knast Osny von sechs Individuen
erkannt, die ihm die Visage mit Fäusten und das Auto mit Steinen
polieren bevor sie das Weite suchen. Ein gerechter Lohn für seine
Arbeit!
-LIEBE UND MOLOTOW DEM GERICHT – Freitag, 27. Juli, vor Sonnenaufgang
werden eine brennende Mülltonne und ein Molotow ans Berufungsgericht
von Créteil geschmissen, auf der Höhe der Metalltür für die Gefangenen.
Wahrscheinlich eine Liebeserklärung an die Freiheit!
-ZWEI FLIEGEN MIT EINEM FEUER, DIE URNE UND DIE SCHULE – Am 25. Mai
fanden die Europawahlen statt, wozu die Zimmer der Schule
Roland-Dorgeles in Chantelup-Les-Vignes (Yvelines), wie viele andere
Kasernierungsorte für Kinder, als Wahlbüro dienten. Aber in der Nacht
danach fand ein Brandstiftungsversuch im ersten Stockwerk des Gebäudes
statt, wozu die BrandstifterInnen einen Notausgang aufgebrochen haben um
sich Zugang zu diesem traurigen Etablissement zu verschaffen.
-ACAB – Kein Mensch liebt die Bullen und manchmal demonstrieren es
einige auf „heiße“ Art und Weise. So deckten Ende Mai einige
Unerschrockene eine Wanne, die gerade eine Verkehrskontrolle
durchführte, mit Steinen ein. Sie halten auch den Verstärkungen der
Blauen gut Stand aber zuletzt werden drei Personen verhaftet. Schlechter
Abend auch für die Mannschaft der Blauen, die sich in ein falsches
Quartier (Tarterêts in Corbeil-Essonnes) gewagt hatte und im Spital
gelandet ist. Ebenfalls an diesem Frühlingsende hatten die Bullen mit
reihenweise Hinterhalten im Quartier von Oly in Montgeron ihre liebe Müh
und Not. In Genevilliers im Quartier Luth wurde ein 15jähriger
verhaftet (anscheinend dank Überwachungskameras), während er versuchte
zwei Bagger auf einer Baustelle anzuzünden. Kurz nach seiner Entlassung
am Freitag 23. Mai wird er wieder verhaftet, während er mit einem Freund
die Bullen mit Steinen beschmeißt. Anscheinend als Antwort auf die
Verhaftungen griffen einige Menschen am Abend das Kommissariat mit
Feuerwerk an. Vor den Bullen, kein Angriff ohne Antwort!
– ES IST DER 14. JULI, NIMM DIE BULLEN AUFs KORN! – Zur 14.
Juli-Feier wurde das Kommissariat des XII Arrondissement von Paris und
jenes von Choisy mit Feuerwerk angegriffen. In Argenteuil dauerte die
Freudenfeier ganze drei Nächte mit brennenden Mülltonnen, Feuerwerk und
Steine den Bullen im Val d ´Argent und anderen Quartieren. In
Villeneuve-la-Garenne ist es ein Palettenfeuer, das die Bullen anzieht,
dasselbe mit einem Mülltonnenfeuer in Villiers-sur-Merne… und wumm! In
ihre Fressen! In der Essonne werden etwa zwanzig Autos abgefackelt,
während in Gennevillers eine Schule abbrennt…
[en français]
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Zuschlagen wo es am Meinsten weh tut !
Am frühen Mittwochmorgen, 23. Juli, kam es in einer Anlage (einem Weichenstellwerk) der SNCF in Vitry-sur-Seine zu einem Brand. Kaum erstaunlich, denn verfolgt man die lokale Schmierenpresse findet man oft solche Nachrichten. Technischer Unfall, menschliches Versagen, Überhitzung (?)… Oder böswillig. Die Tat von jemanden vielleicht um sich zu amüsieren oder um die gerechte Wut gegen ein Räderwerk dieser Welt loszuwerden – und nicht gegenüber eines der unwichtigsten, in diesem Einzelfall! Also eine mehr oder weniger spontane Tat ohne Planung und ohne sich zu fragen, was es im Gebäude denn so gibt? Oder die Alternative, die die Eisenbahn und die Bullen eher beunruhigen könnte: dass die mit dem Feuerzeug in den Händen sehr wohl wussten worum es ging und was die Folgen sein würden? Nur, alles was wir über diesen Brand und seinen Ursprung wissen, steht in den Zeitungen – bzw. kommt von den Bullen. Und die lieben es nun mal nicht, dass man ihnen in die Karten schaut.
Denn ein Weichenstellwerk ist eine Kabine mit Vorrichtungen, die den Verkehr eines Eisenbahnsektors regeln. Die Reparatur des Stellwerks erforderte eine Stromabschaltung an den Oberleitungen der Züge der S-Bahn, die den Bahnhof Austerlitz (der direkt ob Vitry gelegen ist) anfahren und während des ganzen Mittwochs 23. Juli und teils 24. ausfielen.
Ende Februar 2013 kam es in Ville d´Avray zu einem ähnlichen Zwischenfall mit noch grösserer Wirkung (obwohl auf einer weniger wichtigen Linie). Auch dort zerstörte ein Brand (zufällig, wenn man der SNCF glauben will) „elektrische und elektronische Stellwerks-, Signalisierungs- und Sicherheitsanlagen“ [Le Parisien]. Auf der Linie U und einem Teil der Linie I. Dieses Abschnitts zirkulierten wochenlang keine Züge mehr.
Aber es gibt nicht nur Stellwerke… Grosse Verkehrsprobleme vor allem für den TGV gab es in der Region von Chambéry Anfang März 2012. An verschiedenen Stellen (in der freien Natur) wurden die Kabelstränge entlang der Schienen verbrannt (Sabotage in Solidarität mit NoTav-Verhafteten in Italien). Wer ein gutes Gedächtnis hat, wird sich an das Riesendurcheinander erinnern, das es in der Gare du Nord nach einem „kleinen Feuer“ in einem Signalisationsschaltkasten Anfangs 2008 gab. Für einige Stunden standen etwa 300 Züge der S-Bahn und TGV zur Verbindung mit Nordeuropa still.
Was an diesen kleinen Zwischenfällen festzuhalten interessant wäre: jede materielle Struktur – z.B. das Eisenbahnnetz – hat seine Schwachpunkte. Dasselbe Ereignis (Unfall, Sabotage) kann mehr oder weniger gewichtige Folgen haben, je nachdem wo es geschieht. Jedes Netz weist bestimmte Punkte auf, Knoten, die, wenn sie ausser Betrieb gesetzt werden, sich schwerwiegend aufs gesamte Netz auswirken können, es kann (wieso nicht?) sogar zum „Dominoeffekt“ kommen.
Die Netze, die diese Welt bewegen (Personen-, Waren-, Energie- Informationstransport), haben wir überall unter unseren Füssen, über unseren Köpfen, neben uns, in Kästen an allen Ecken und Enden im Freien und oft weit weg von den neugierigen Augen der Bullen und Kameras.
An alle Aufmerksamen…
[Aus Lucioles, Bulletin anarchiste de Paris et sa region (Glühwürmchen, anarchistisches Bulletin von Paris und Umgebung), August 2014, N. 18]
[en français]
Das wichtige ist nicht, zu wissen, woher man kam, sondern zu entscheiden, wohin man geht
« Die
Wurzeln sind eine romantische Kaschierung, um auf schöne Weise zu
sagen, dass man den industriellen Migrationsströmen gefolgt ist wie die
Möven dem Fischer… um die Reste zusammenzupicken. Nun, heute ist es in
Mode hier und dort Wurzeln zu haben. Was für ein Müll! Das nagelt uns an
den Boden, hindert uns daran, voranzuschreiten. Die Wurzeln sind gut
für die Erledigten! »
Sprechen
wir etwas von uns selbst, von uns, den Menschen. Man hat uns in
Schachteln eingeordnet die ebenso Käfige sind, falls wir es nicht selbst
getan haben, man hat uns aufgrund von Kriterien separiert, die nicht
die unsrigen waren, und in Abhängigkeit von Gründen und Identitäten, die
noch nie die unsrigen gewesen sind. Man hat uns aufgegliedert,
klassifiziert, man hat das, was einfache Beziehungen unter Menschen sein
könnten in verschlungene Labyrinthe verwandelt, übersäht mit imaginären
Trennungen, die von einer Armada von Gesetzen realisiert und erhalten
werden, ob diese nun in den strafgesetzlichen Codes oder in den
sozialen, moralischen oder traditionellen Codes eingeschrieben stehen.
Doch was unterscheidet uns im Grunde wirklich?
Was uns trennt sowie verbindet, was uns wirklich voneinander unterscheidet, das ist die Gesamtheit der Entscheidungen, die aus einem jeden das macht, was er wirklich ist, und nicht die verschiedenen, bei unserer Geburt nach der Hautfarbe, dem sozialen Milieue oder der Herkunft von den Anderen auf unsere Rücken geklebten Etiketten, all dies mit dem Zweck, uns zu vereinheitlichen, uns zu integrieren, uns zu formatieren, uns zu domestizieren und uns zu unterwerfen. Es ist, weil wir jeglichen Begriff einer “menschlichen Natur” zurückweisen, oder jede historische Notwendigkeit, und weil wir denken, dass das Individuum nichts anderes ist, als die Summe seiner Entscheidungen, seiner Verlangen und seiner Träume, dass wir nicht mit den Bedingungen solidarisch sind, die den Unterdrücktesten gemacht werden, sondern mit der Tatkräftigkeit und den Perspektiven, mit denen sie sich ihrer Unterdrückung widersetzen und sie bekämpfen.
Wir erkennen den Status des “Opfers” nicht an, diese neue von der Justiz und der Norm gebildete Kategorie, die den Staat und die barmherzigen Humanitären als einzige Abhilfe hinstellt. Ebenso erkennen wir keine Allgemeinheit an, die sich über die Individuen stellt, noch die kollektive Verantwortlichkeit, die sich von ihr ableitet. Beispielsweise jene aller “Weissen” gegenüber allen “Schwarzen” bezüglich des Sklavenhandels, aller “Männer” gegenüber allen “Frauen” bezüglich des Patriarchats, aller “Heterosexuellen” gegenüber allen “Homosexuellen” für die Homophobie, aller “Deutschen” gegenüber allen “Juden” für den Nazismus oder aller “Juden” gegenüber” allen “Arabern” für die vom israelischen Staat begangenen Massaker im Nahen Osten. Sich als “Opfer” oder “Peiniger” anzuerkennen für Akte, die man nicht an sich selbst erfuhr oder man nicht selbst beging, bedeutet, in irgendeiner Weise die Kategorien anzuerkennen, die schon immer nur dazu dienten, das Individuum etwas höherem unterzuordnen, es im Namen einer übergeordneten Sache aufzuopfern, Armeen für Kriege unter Staaten zu rekrutieren. Als Antimilitaristen, beispielsweise, sind wir nicht im Namen eines imaginären, vereinigten und homogenen “Volks von Frankreich” für die vom französischen Staat in Afghanistan begangenen Massaker verantwortlich. Aus dem selben Grund weisen wir Parolen wie “Wir sind alle deutsche Juden”, “Wir sind alles Palestinenser” zurück. So ist die einzige Verantwortlichkeit, die wir anerkennen die unsrige, denn wir tragen die Verantwortung über unsere Handlungen selbst.
Es schickt sich heute an, seine Wurzeln zu finden, sich Fragen über seine Herkunft zu stellen, ins Kaff Energie tanken zu gehen; Nachforschungen über seinen Stammbaum zu beantragen, “roots” zu sein, als ob der Boden oder das Blut irgendeine Antwort auf unsere Verlangen nach Freiheit geben könnten; als ob das Heruntermachen anderer “Identitäten” das Mittel wäre, seine eigenen Leiden zu mildern. Jeder hat seine kleine, mit jener der anderen in Konkurrenz zu stellende Indentität, jeder hat seinen kleinen faden, hervorzuhebenden Stolz, jeder macht aus seiner Kleinlichkeit eine Stärke, auf dass alle in der selben scheisse Leben und dass all diese Trennungen und falschen Oppositionen dem Spiel der Macht folgen.
Hingegen treffen täglich Individuen die Entscheidung zu revoltieren, in den Gefängnissen, den Ausschaffungszentren, den Schulen, auf Familie und Traditionen, Armeen, Grenzen und Nationen scheissend. Jeder Liebhaber der Freiheit wartet nur darauf, auf andere zu treffen, um letztendlich alle sozialen Rollen und Kategorien zu zerstören, die sie daran hindern, sich zu finden und schliesslich das auszuleben, was noch nie gelebt wurde, sich von allen Wurzeln lostrennend, die uns noch immer mit dieser Welt der Herrschaft verbinden.
Greiffen wir all das an, was uns von unserer Freiheit abbringt.
Anarchisten.
[Übersetzung eines im Dezember in den Strassen von Paris verteilten Flyers]
Was uns trennt sowie verbindet, was uns wirklich voneinander unterscheidet, das ist die Gesamtheit der Entscheidungen, die aus einem jeden das macht, was er wirklich ist, und nicht die verschiedenen, bei unserer Geburt nach der Hautfarbe, dem sozialen Milieue oder der Herkunft von den Anderen auf unsere Rücken geklebten Etiketten, all dies mit dem Zweck, uns zu vereinheitlichen, uns zu integrieren, uns zu formatieren, uns zu domestizieren und uns zu unterwerfen. Es ist, weil wir jeglichen Begriff einer “menschlichen Natur” zurückweisen, oder jede historische Notwendigkeit, und weil wir denken, dass das Individuum nichts anderes ist, als die Summe seiner Entscheidungen, seiner Verlangen und seiner Träume, dass wir nicht mit den Bedingungen solidarisch sind, die den Unterdrücktesten gemacht werden, sondern mit der Tatkräftigkeit und den Perspektiven, mit denen sie sich ihrer Unterdrückung widersetzen und sie bekämpfen.
Wir erkennen den Status des “Opfers” nicht an, diese neue von der Justiz und der Norm gebildete Kategorie, die den Staat und die barmherzigen Humanitären als einzige Abhilfe hinstellt. Ebenso erkennen wir keine Allgemeinheit an, die sich über die Individuen stellt, noch die kollektive Verantwortlichkeit, die sich von ihr ableitet. Beispielsweise jene aller “Weissen” gegenüber allen “Schwarzen” bezüglich des Sklavenhandels, aller “Männer” gegenüber allen “Frauen” bezüglich des Patriarchats, aller “Heterosexuellen” gegenüber allen “Homosexuellen” für die Homophobie, aller “Deutschen” gegenüber allen “Juden” für den Nazismus oder aller “Juden” gegenüber” allen “Arabern” für die vom israelischen Staat begangenen Massaker im Nahen Osten. Sich als “Opfer” oder “Peiniger” anzuerkennen für Akte, die man nicht an sich selbst erfuhr oder man nicht selbst beging, bedeutet, in irgendeiner Weise die Kategorien anzuerkennen, die schon immer nur dazu dienten, das Individuum etwas höherem unterzuordnen, es im Namen einer übergeordneten Sache aufzuopfern, Armeen für Kriege unter Staaten zu rekrutieren. Als Antimilitaristen, beispielsweise, sind wir nicht im Namen eines imaginären, vereinigten und homogenen “Volks von Frankreich” für die vom französischen Staat in Afghanistan begangenen Massaker verantwortlich. Aus dem selben Grund weisen wir Parolen wie “Wir sind alle deutsche Juden”, “Wir sind alles Palestinenser” zurück. So ist die einzige Verantwortlichkeit, die wir anerkennen die unsrige, denn wir tragen die Verantwortung über unsere Handlungen selbst.
Es schickt sich heute an, seine Wurzeln zu finden, sich Fragen über seine Herkunft zu stellen, ins Kaff Energie tanken zu gehen; Nachforschungen über seinen Stammbaum zu beantragen, “roots” zu sein, als ob der Boden oder das Blut irgendeine Antwort auf unsere Verlangen nach Freiheit geben könnten; als ob das Heruntermachen anderer “Identitäten” das Mittel wäre, seine eigenen Leiden zu mildern. Jeder hat seine kleine, mit jener der anderen in Konkurrenz zu stellende Indentität, jeder hat seinen kleinen faden, hervorzuhebenden Stolz, jeder macht aus seiner Kleinlichkeit eine Stärke, auf dass alle in der selben scheisse Leben und dass all diese Trennungen und falschen Oppositionen dem Spiel der Macht folgen.
Hingegen treffen täglich Individuen die Entscheidung zu revoltieren, in den Gefängnissen, den Ausschaffungszentren, den Schulen, auf Familie und Traditionen, Armeen, Grenzen und Nationen scheissend. Jeder Liebhaber der Freiheit wartet nur darauf, auf andere zu treffen, um letztendlich alle sozialen Rollen und Kategorien zu zerstören, die sie daran hindern, sich zu finden und schliesslich das auszuleben, was noch nie gelebt wurde, sich von allen Wurzeln lostrennend, die uns noch immer mit dieser Welt der Herrschaft verbinden.
Greiffen wir all das an, was uns von unserer Freiheit abbringt.
Anarchisten.
[Übersetzung eines im Dezember in den Strassen von Paris verteilten Flyers]
Wählt niemals...
Uns
gefällt es, uns selbst als freie und ganze Frauen und Männer zu
betrachten und nicht als in kleine Teile zerschnitte Wesen, die man in
die institutionellen Schubladen des Staats oder in die Finanzschubläden
der Chefs oder anderer Eigentümer zwängen kann. Aber es ist unschwer
festzustellen, dass dies alles nur eine weitere Illusion ist.
Tatsächlich gelingt es uns nicht, uns selbst zu gehören. Durch Geld und
Zeit werden wir zum Besitz der Herrschenden. Unsere Zeit ist in kleine
Brocken zerstückelt zur Unterhaltung der Politiker_innen, der
Werbemacher_innen, der Bullen, der Richter_innen, der Sozial”hilfe”, der
Chefs, der Medizin, der Gemeinschaften und der Familien. All jene
verbünden sich früher oder später, ob sie sich dessen bewusst sind oder
nicht, um uns zu zerteilen, uns gegeneinander aufzubringen, unserem
Dasein ihren Sinn aufzudrücken, uns auszunehmen, uns einzugliedern, uns
zu analysieren, uns zu bedrohen, uns zu kaufen und zu verkaufen, oder
uns ganz einfach nur niederzuknüppeln.
Die
Politiker sind jene, die uns zum besten Preis einkaufen, um uns zum
Schleuderpreis zu verschachern. Sie gehören zu jenen, die uns feuchte
Augen machen, bevor sie unsere verfügbare Hirnzeit vergewaltigen. Sie
geben vor, unsere Bestrebungen zu repräsentieren, während sie uns ihre
aufzwängen – die soziale Knarre an der Schläfe. Im Tausch gegen einen
Wahlschein versprechen sie uns Oasen in den Sandstürmen unserer
Existenzen, in der Wüste des falschen Scheins und des Elends, die
unglücklicherweise unsere langweiligen Leben besiedeln.
Bald ist es wieder so weit, eine neue Wahlfrist, die Schlammschlacht, die absolute Vorherrschaft der Ideologieteppichhändler. Aber wer ist noch bescheuert genug, aufrichtig daran zu glauben? Wer ist noch bescheuert genug, mit klopfendem Herzen wählen zu gehen, als wäre es das erste Rendezvous?
Ungefähr niemand; wir gehen wählen wie andere stempeln, wir gehen wählen wie wir arbeiten gehen, wir gehen wählen wie wir die Steuererklärung ausfüllen: der Sache absolut überdrüssig, mit gesenktem Blick und uns selbst hassend.
Einige geben sich offen als Vertreter_innen des Bürgertums, einige andere behaupten, sie würden die Armen und Unterdrückten repräsentieren; aber nichts ähnelt einer_m Vertreter_in des Bürgertums mehr als ein_e Vertreter_in der Armen und Unterdrückten.
Kein_e Kandidat_in wird jemals unseren Hunger danach repräsentieren, nicht mehr repräsentiert werden zu wollen; keine_r von ihnen wird je wirklich zwei Individuen zugleich repräsentieren können. Keine Wahl wird uns je frei machen können, uns unsere Leben zurückgeben können. Die Frage ist nicht, für wen oder für was wählen, die Frage ist: wählen, für welchen Zweck?
Bei den nächsten Wahlen, wie schon bei den vorigen, werden wir uns enthalten, und wir laden jede_n ein, es uns gleich zu tun, nicht teilzunehmen an der eigenen Versklavung. Es geht allerdings nicht nur darum, sich zu enthalten und den Urnengang zu verweigern. Es geht darum, sie alle zu verbrennen und diese Welt in Flammen aufgehen zu lassen, die uns entwürdigt und entwertet. Es geht darum, uns unsere Leben wiederanzueignen, unsere Körper und unsere Würde. Und wenn Intelligenz nicht genügt, wird Gewalt den Rest tun.
Revolution.
GREIFEN WIR ALLES AN, WAS UNS SCHWACH MACHT UND UNS UNSERER LEBEN ENTEIGNET.
BEFREIEN WIR UNS VON DER POLITIK.
Anarchisten

Bald ist es wieder so weit, eine neue Wahlfrist, die Schlammschlacht, die absolute Vorherrschaft der Ideologieteppichhändler. Aber wer ist noch bescheuert genug, aufrichtig daran zu glauben? Wer ist noch bescheuert genug, mit klopfendem Herzen wählen zu gehen, als wäre es das erste Rendezvous?
Ungefähr niemand; wir gehen wählen wie andere stempeln, wir gehen wählen wie wir arbeiten gehen, wir gehen wählen wie wir die Steuererklärung ausfüllen: der Sache absolut überdrüssig, mit gesenktem Blick und uns selbst hassend.
Einige geben sich offen als Vertreter_innen des Bürgertums, einige andere behaupten, sie würden die Armen und Unterdrückten repräsentieren; aber nichts ähnelt einer_m Vertreter_in des Bürgertums mehr als ein_e Vertreter_in der Armen und Unterdrückten.
Kein_e Kandidat_in wird jemals unseren Hunger danach repräsentieren, nicht mehr repräsentiert werden zu wollen; keine_r von ihnen wird je wirklich zwei Individuen zugleich repräsentieren können. Keine Wahl wird uns je frei machen können, uns unsere Leben zurückgeben können. Die Frage ist nicht, für wen oder für was wählen, die Frage ist: wählen, für welchen Zweck?
Bei den nächsten Wahlen, wie schon bei den vorigen, werden wir uns enthalten, und wir laden jede_n ein, es uns gleich zu tun, nicht teilzunehmen an der eigenen Versklavung. Es geht allerdings nicht nur darum, sich zu enthalten und den Urnengang zu verweigern. Es geht darum, sie alle zu verbrennen und diese Welt in Flammen aufgehen zu lassen, die uns entwürdigt und entwertet. Es geht darum, uns unsere Leben wiederanzueignen, unsere Körper und unsere Würde. Und wenn Intelligenz nicht genügt, wird Gewalt den Rest tun.
Revolution.
GREIFEN WIR ALLES AN, WAS UNS SCHWACH MACHT UND UNS UNSERER LEBEN ENTEIGNET.
BEFREIEN WIR UNS VON DER POLITIK.
Anarchisten
Verwüste dein Käfig !
Überall, jeden Tag, werden massenhaft Leute jeglichen Alters als
unverwaltbar und nicht an die Gesellschaft anpassbar abgeurteilt und in
allen möglichen Formen von Zuchthäusern eingesperrt. Von den
psychiatrischen Anstalten bis zu den Heimen, von den
Ausschaffungsgefängnissen bis zu den Rentenanstalten, von den Knästen bis
zu den Flüchtlingslagern... Auch die jüngsten von uns entgehen dieser
Behandlung nicht: Jugendstrafanstalten, geschlossene Erziehungszentren,
Anstalten zur Wiedereingliederung in die Schule, verstärkte
Erziehungszentren, Heime für "straffällige Jugendliche", die
gleichermassen vom nationalen Bildungsministerium, wie von der
Strafvollzugsverwaltung, dem gerichtlichen Jugendschutz (PJJ), vom DDASS
[Behörde auf Departementebene für Gesundheit und Soziales] oder sogar von
der Kirche verwaltet werden. Fern davon, eine Ausnahmemassnahme
darzustellen, ist die Einsperrung bereits integraler Bestandteil des
Erziehungs- und Normierungsprozesses, dessen Ziel es ist, Individuen
herauszubilden, die je nach dem Bürger, Aushilfskräfte der Polizei,
Soldaten unter den Soldaten der grossen Armee der Arbeit, Handlanger zu
Diensten der Reichen, etc., werden. Jedenfalls Sklaven.
unverwaltbar und nicht an die Gesellschaft anpassbar abgeurteilt und in
allen möglichen Formen von Zuchthäusern eingesperrt. Von den
psychiatrischen Anstalten bis zu den Heimen, von den
Ausschaffungsgefängnissen bis zu den Rentenanstalten, von den Knästen bis
zu den Flüchtlingslagern... Auch die jüngsten von uns entgehen dieser
Behandlung nicht: Jugendstrafanstalten, geschlossene Erziehungszentren,
Anstalten zur Wiedereingliederung in die Schule, verstärkte
Erziehungszentren, Heime für "straffällige Jugendliche", die
gleichermassen vom nationalen Bildungsministerium, wie von der
Strafvollzugsverwaltung, dem gerichtlichen Jugendschutz (PJJ), vom DDASS
[Behörde auf Departementebene für Gesundheit und Soziales] oder sogar von
der Kirche verwaltet werden. Fern davon, eine Ausnahmemassnahme
darzustellen, ist die Einsperrung bereits integraler Bestandteil des
Erziehungs- und Normierungsprozesses, dessen Ziel es ist, Individuen
herauszubilden, die je nach dem Bürger, Aushilfskräfte der Polizei,
Soldaten unter den Soldaten der grossen Armee der Arbeit, Handlanger zu
Diensten der Reichen, etc., werden. Jedenfalls Sklaven.
Man stösst bereits in der Schule auf die Disziplinarräte, die Sanktionen
und Strafen, die Ausschliessungen, die Notenhefte, die Überwacher, das
Zuckerbrot und die Peitsche, die Denunziationen, das Nachsitzen, die
Hierarchie, die Moral, die Gitterzäune, die Kameras und die Lautsprecher.
Die falsche Gegenüberstellung, die man uns eintrichtern will, zwischen
Erziehung und Einsperrung von Jugendlichen, zwischen Schulen und
Gefängnissen für Jugendliche, ist nichts als ein ideologisches Zuckerbrot,
eines jener, die für das reibungslose Funktionieren der demokratischen und
kapitalistischen Domestizierung lebenswichtig sind. Belehrung und
Repression sind die beiden Seiten derselben sozialen Dressierung.
Angesichts des düsteren Horizonts, der von der normativen Macht dieser
autoritären Pädagogik auferlegt wird, ist es nicht erstaunlich, das es
Individuen gibt, die sich gegen diese Gleichschaltung sträuben. Und eben
dies ist, inmitten zahlreicher anderer Beispielen, im Mai 2011 im
Jugendgefängnis (EPM) von Lavaur (Tarn) passiert, wobei sich praktisch
alle Eingesperrten auflehnten und begannen, die Käfige in Wut zu
verwüsten. Zur Unterstützung dieser Revolte drinnen, entschied sich
draussen eine Gruppe von Leuten zwei Monate später, zusammenzukommen, um
die Büros der PJJ (Verwalter der EPM zusammen mit der
Strafvollzugsverwaltung) zu verwüsten, um ein Stück ihrer Gewalt zu
erwidern.
Als Antwort durchsuchten und verwüsteten die Bullen der Macht am 15.
November mehrere Wohnungen in Toulouse auf der Suche nach den Urhebern
dieses zerstörerischen Besuchs. Im Rahmen der Untersuchung wurden 4
Personen eingesperrt. Ob sie Unschuldig oder Schuldig sind, ist die letzte
unserer Sorgen, es ist offensichtlich, dass die Macht Personen treffen
wollte, die bereits dafür bekannt waren, ihre Feindseligkeit gegenüber
diesem Todessystem geäussert zu haben. Was wichtig ist, ist, den Kampf
fortzuführen, jener der eingeschlossenen Jugendlichen, sowie jener
derjenigen, die versuchen, ihn draussen weiterzuverbreiten. Was wichtig
ist, ist, diese Gesellschaft zu zerstören, die das Einsperren nötig hat.
Feuer und Flammen allen Gefängnissen.
einige Anarchisten
[Ein Flugblatt, dass im Dezember 2011 in den Strassen von Paris auftauchte]

und Strafen, die Ausschliessungen, die Notenhefte, die Überwacher, das
Zuckerbrot und die Peitsche, die Denunziationen, das Nachsitzen, die
Hierarchie, die Moral, die Gitterzäune, die Kameras und die Lautsprecher.
Die falsche Gegenüberstellung, die man uns eintrichtern will, zwischen
Erziehung und Einsperrung von Jugendlichen, zwischen Schulen und
Gefängnissen für Jugendliche, ist nichts als ein ideologisches Zuckerbrot,
eines jener, die für das reibungslose Funktionieren der demokratischen und
kapitalistischen Domestizierung lebenswichtig sind. Belehrung und
Repression sind die beiden Seiten derselben sozialen Dressierung.
Angesichts des düsteren Horizonts, der von der normativen Macht dieser
autoritären Pädagogik auferlegt wird, ist es nicht erstaunlich, das es
Individuen gibt, die sich gegen diese Gleichschaltung sträuben. Und eben
dies ist, inmitten zahlreicher anderer Beispielen, im Mai 2011 im
Jugendgefängnis (EPM) von Lavaur (Tarn) passiert, wobei sich praktisch
alle Eingesperrten auflehnten und begannen, die Käfige in Wut zu
verwüsten. Zur Unterstützung dieser Revolte drinnen, entschied sich
draussen eine Gruppe von Leuten zwei Monate später, zusammenzukommen, um
die Büros der PJJ (Verwalter der EPM zusammen mit der
Strafvollzugsverwaltung) zu verwüsten, um ein Stück ihrer Gewalt zu
erwidern.
Als Antwort durchsuchten und verwüsteten die Bullen der Macht am 15.
November mehrere Wohnungen in Toulouse auf der Suche nach den Urhebern
dieses zerstörerischen Besuchs. Im Rahmen der Untersuchung wurden 4
Personen eingesperrt. Ob sie Unschuldig oder Schuldig sind, ist die letzte
unserer Sorgen, es ist offensichtlich, dass die Macht Personen treffen
wollte, die bereits dafür bekannt waren, ihre Feindseligkeit gegenüber
diesem Todessystem geäussert zu haben. Was wichtig ist, ist, den Kampf
fortzuführen, jener der eingeschlossenen Jugendlichen, sowie jener
derjenigen, die versuchen, ihn draussen weiterzuverbreiten. Was wichtig
ist, ist, diese Gesellschaft zu zerstören, die das Einsperren nötig hat.
Feuer und Flammen allen Gefängnissen.
Solidarität mit den Revolten des sozialen Gefängnisses.
Drinnen sowie draussen.
einige Anarchisten[Ein Flugblatt, dass im Dezember 2011 in den Strassen von Paris auftauchte]
Beugen wir uns nie mehr
Direkt
oder indirekt, das Trio Polizei-Justiz-Gefängnis ist Teil unserer Leben.
Wer hat nie ihre Handschellen oder Verfahren (an)probiert, wer hatte
nie mit Knast oder Abschiebelager zu tun ? Wer hat ihre drohende
Präsents noch nie gespürt ? Es kann nicht geleugnet werden, das Armut
immer mit der Herrschaft des Staates einhergeht. Ob in den
nord-östlichen Vierteln von Paris und den Banlieues, genau wie anderswo.
Wer kann die Paraden von Polizei, in Uniformen sowie zivil, Schulter an
Schulter, wie auch immer sie sich nennen (BAC,BST, die "Correspondants
de nuit", oder auch die Bürgerwehren, die privates oder öffentliches
Eigentum und den öffentlichen Nahverkehr bewachen), ignorieren ? Sie
bespitzeln jede Handlung von uns allen, kontrollieren Ausweise mit
misstrauischem Blick und mit Zustimmung und Unterstützung von Richtern
und Staatsanwälten deren Job es ist uns wegzusperren. Manchmal hören wir
das alle Jobs gleich sind, doch nichts ist weiter entfernt von der
Wahrheit, wenn einige ihr Leben damit finanzieren, uns davon abzuhalten
unsere Leben zu leben.
Aber Repression sind nicht nur Uniformen
und Gerichte. Sie ist das Denken, das wir verinner-lichen, von der
Geburt bis ins Grab. Der Bürger, der Gehilfe der Polizei, der die, die
uns be-herrschen bei jeder Wahl neu wählt, ist das erste Hindernis für
eine Revolte der Unterdrückten. Und lasst uns keine falschen Schlüsse
ziehen : Sozialer Frieden ist eine heimtückische und gewalttätige Form
von Krieg, die jeden Tag gegen die Revoltierenden geführt wird. Er ist
außerdem die institutionalisierteste und deligierteste Form der
Herrschaft der Macht. Seine Hauptaufgabe ist uns dem sozialen Krieg
auszusetzen anstatt ihn gegen die Herrschaft und ihre Diener zu führen.
Aber es ist ein Krieg der jeden Moment stattfindet und dessen
phsychologische Aspekte wohl die grausamsten sind. Während sie ihre
eigenen Kategorien erstellen - erlicher Bürger gegen Gesindel, Legale
gegen Illegale, Unschuldige und Dazugehörende gegen Schuldige und
Ausgeschlossene… hat die Herrschaft bereits einen wichtigen Kampf
gewonnen wenn sie es schafft die zu spalten, die gemeinsam ihr tödliches
System durch Revolten und Aufstände stürzen könnten.Die letzten Illusionen, sind wohl die, die uns am meisten in ihre Mühle bringen, ob die letzten verbliebenen Orte der Bequemlichkeit (Gemeinde, Familie, Klan, Religion) oder die Verinnerlichung ihrer Ideologien, welche Spitzel, Sexisten aller Art, Rassisten, Verteidiger des Besitzes, verdächtige Blicke und Misstrauen gegen alles was nicht in ihre Normen passt oder Anrufe bei den Cops statt dem autonomen Umgang mit Problemen, hervorbringen. Und all das, weil einige immer noch glauben, das es möglich ist frei zu leben während wir unsere Verantwortung an Mittelsleute delegieren, ob Cops oder Politiker, religiöse Führer oder einfach indem wir weggucken in einen nebeligen Traum eines anderen Ortes an dem man sich vom jetzt und hier erholen kann (Drogen, Alkohol, Gebete, Fernsehen...).
Aber in diesem sozialen Krieg, ist Kontrolle kein abstaktes Konzept. Es sind viele Namen und Adressen, tausende von Kameras, Polizei und Gerichte. Es sind Firmen, die Profit mit unserem Elend (Banken, Immobilien Firmen, Kontrolleure, Verwaldter, Supermärkte…) oder unserer Zurückgezogenheit machen (Architekten, Humanitäre, Manager…). Es ist die soziale Wohlfahrt im Tausch gegen unsere Resignation und unsere Komplizenschaft, aktiv oder passiv. An vielen Orten, bröckelt der soziale Frieden wenn Revolten ausbrechen, wenn sich Individuen gegen ihre Unterdrücker erheben und ihre Würde wiedererlangen. Vom Bröckeln zur Explosion bedarf es ausschließlich unseres Willens uns nie wieder zu beugen, nie wieder etwas von ihnen zu erwarten und die Welt der Unterdrückung zu bekämpfen wo die wahre Gewalt liegt, in der Macht des Geldes und des Polizeiknüppels.
Und deswegen, auf dieser Grundlage, fühlen wir das Bedürfnis uns um das Verlangen dieser Wut öffentlich so Ausdruck zu verleihen, wie es jedem gefällt, als ein Moment von vielen anderen.
Samstag 1.März 2014 um 15 Uhr
Belleville Metro - Bord-Osten von Paris
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